|
Im Herbst 1979 zog Josef Jiskra um nach Deutschland und war von Januar 1980 bis Dezember 1999
Musikdirektor der Stadt Crailsheim, womit auch eine Lehrtätigkeit an der Jugendmusikschule verbunden war.
Durch seine konsequente und zielbewusste Arbeit mit der Stadt- und auch der Jugendkapelle Crailsheim
haben diese bei Musikwettbewerben und Jugendkritikspielen immer wieder hohe Auszeichnungen errungen.
Bereits über 100 Kompositionen und beinahe 200 Arrangements schrieb Josef Jiskra in den vergangenen Jahren. Er komponiert leidenschaftlich gern und so sind neben zahlreichen Kompositionen der böhmischen Art, auch in den letzten Jahren verstärkt immer mehr konzertant-symphonische Werke für Blasorchester entstanden. Den eigentlichen Auslöser für das erste große symphonische Werk gab der Landesmusikverband Baden-Württemberg, als er im Jahre 1989 eine Auftragskomposition bei Josef Jiskra bestellte. Zahlreiche folgten bis zum heutigen Tage. Bei allen Werken liegen die Wurzeln unverkennbar in seinem Mutterland und bringen immer wieder auf andere Weise die "Stimmungen seines böhmischen Herzens" zum Ausdruck. Die Besonderheit und Feinfühligkeit seiner vielfältigen Kompositionen führte nicht umsonst dazu, dass er inzwischen auch Kompositionswettbewerbe in Deutschland gewinnen konnte. |
![]() |
Obwohl sich Josef Jiskra seit Januar 2000 im Ruhestand befindet, findet er gerne
keine Ruhe. Nach wie vor übte er seine Tätigkeit als Kreisdirigent im Kreisverband Hohenlohe
(Baden - Württemberg) bis zum Herbst 2008 aus. Ferner ist er auch als Posaunist im Landesblasorchester
Baden-Württemberg bis 2005 aktiv tätig gewesen. Zahlreiche Auftragskompositionen
und Workshops der böhmischen Blasmusik sorgen zusätzlich für keine "Langeweile".
Immer wieder wird er als Juror zu Wettbewerben und zudem auch zu Gastdirigaten bei
verschiedenen Kapellen eingeladen.
Im Oktober 2007 wurde Josef Jiskra für seine Verdienste um die Musik die Ehrengoldmedaille verliehen, welche die höchste Auszeichnung im Blasmusikverband Baden-Württemberg ist.
Josef Jiskra lebt bis heute nach dem Motto:
"Musik allein ist die Weltsprache und braucht nicht übersetzt zu werden, da spricht Seele zu Seele."